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RTF Lingenfeld 14. Juli 2013


Bewertete Strecke:     Strecke: mittel     Ausschilderung: durchschnittl.  
Verpflegung unterwegs: gut     Verpflegung im Ziel: sehr gut      
Landschaftlich: sehr schön     Autoverkehr: mittel     Tour gesamt: sehr gut  

Die Lingenfelder RTF ist ganz toll: Superschöne Strecke, sehr nette und freundliche Leute sowohl an den Kontrollstellen als auch im Start-/Zielbereich. Schade nur, dass es keine Dusachgelegenheit im Zielbereich gab.  
Elisabeth   14. Juli 2013


RTF Lingenfeld 12. Juli 2008


Bewertete Strecke: 112     Strecke: leicht     Ausschilderung: schlecht  
Verpflegung unterwegs: durchschnittl.     Verpflegung im Ziel: gut     Duschen: gut  
Landschaftlich: schön     Autoverkehr: gering     Tour gesamt: durchschnittl.  

Ich probier's mal etwas ausführlicher, weil (und das ist schon der erste Kritikpunkt) im Netz so gut wie keine Informationen zu dieser RTF vorhanden sind:

1. Strecke
Eine schöne Runde, die flach beginnt (auf den ersten 20 km ca. 100 hm, die man aber wegen des relativ kräftigen Gegenwindes kaum bemerkt hat), dann über ca. 40 km immer wieder auf und nieder mit zumeist nicht allzulangen und nicht zu heftigen Steigungen (selten mehr als 6 %, vereinzelt aber auch bis 10%). Abschließend gut 50 km flach bis leicht abfallend. Insgesamt hat mein Höhenmesser am Ende 700 hm ausgewiesen - eine für viele nicht ganz unwichtige Information, die ich bisher nirgendwo gefunden habe.

Verkehr:
Für mich als Kind des Rhein-Main-Gebietes schien das schon gefährlich wenig Verkehr zu sein. Da darf man sich nur im Rahmen einer RTF hintrauen! Ansonsten besteht die Gefahr, dass man nach einem Sturz erst gefunden wird, wenn man schon verwest ist.
Im Ernst: Vor allem auf den ersten 50 km war so gut wie nichts los. Selbst RTF-Teilnehmer habe ich auf der Strecke nur einen und an den Kontrollen vielleicht insgesamt 5 getroffen. Im Ziel standen dann aber wohl doch an die 100 Räder rum.

Landschaft:
Es geht durch die Rheinebne in Richtung Pfälzer Wald, dann ein bischen durch die Berge, was teilweise eindrucksvolle Ausblicke in die Rheinebene gestattet und am Ende eben wieder zurück. Nichts zu meckern.

Ausschilderung:
Vielleicht sind wir im Rhein-Main-Gebiet verwöhnt, vielleicht rechnet der Veranstalter ohnehin nur mit regionalen Teilnehmern, die sich auskennen, vielleicht lohnt sich auch einfach mehr Aufwand für die wenigen(?) Teilnehmer nicht. Was schlechteres habe ich jedenfalls noch nicht erlebt!!!
Es fing schon bei der Registrierung bedrohlich an: Ein Anruf auf dem Handy der Sportkameradin an der Kasse veranlasste die hektische Suche nach dem Chef, weil irgendwas mit der Ausschilderung nicht stimme! Soll ich vielleicht doch das Navi aus dem Auto mitnehmen? Letztlich war's nicht nötig, hätte aber Unterwegs doch ganz schön beruhigend gewirkt.
Bis zur zweiten Kontrolle hätte ich die Ausschilderung ja noch als "minimalistisch" durchgehen lassen. Sieht man mal davon ab, dass vom Start weg gar nicht ausgeschildert ist (das erste Schild hing erst ca. 1,5 km vom Start entfernt, aber man kann ja fragen) folgt die Ausschilderung dem Prinzip "wo kein Schild steht, geht's geradeaus" oder eben der Vorfahrtsstraße nach. Teilweise ist man zwischen zwei Pfeilen gefühlte (und vielleicht auch tatsächliche) 10 km unterwegs (und gäb es nicht dann und wann eine Baustelle mit Umleitung bestimmt auch mehr - wobei eine Baustelle nicht immer ein Grund ist, die Streckenänderung auch auszuschildern). Das verlangt vom Teilnehmer schon jede Menge Vertrauen:
In die eigene Wahrnehmung - habe ich vielleicht ein Schild übersehen?
In den Veranstalter - na hoffentlich haben die nichts vergessen.
Und in die regionale Bevölkerung - hoffentlich hat da niemand ein Schild geklaut (kommt zumindest bei uns in der Gegend auch dann und wann mal vor).
Vor allem das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung hat mir gefehlt. Mehrmals habe ich angehalten und auf den Streckenplan geschaut - ich hatte noch gezögert, ihn überhaupt mitzunehmen, weil ich ihn bisher auf noch keiner RTF jemals benötigt hätte - und vor der 2. Kontrolle stand ich kurz davor auch ohne Richtungspfeile dem eigenen Gefühl zu folgen. Da fährt man auf einer gut ausgebauten Bundesstraße an 2 oder 3 Ausfahrten Richtung Bad Bergzabern und Kandel vorbei, die beide auf der Streckenliste stehen (dabei wird nie das Ortsschild Bad Bergzabern passiert) und steht plötzlich vor einer Straßensperrung (Anlieger bis Baustelle frei, Zufahrt Sportplätze frei, Zufahrt Tennisplätze frei etc.) Guter Rat ist teuer: Habe ich einen Pfeil übersehen, gab ja schließlich genug Ausfahrten Richtung Bad Berzabern ... soll ich umdrehen, der letzte Pfeil war ja nur vor 7 km? Soll ich die Ausfahrt hier nehmen? Aber keiner der Orte auf dem Schild ist im Streckenplan erwähnt. Oder heißt kein Schild geradeaus? Letzteres war die richtige Entscheidung! Kurz danach war dann die zweite Kontrolle und die Beiden "Kontrolleure" haben auf meine Anmerkung hin sofort die Initiative ergriffen und wenigstens unter das Verkehrsverbotsschild noch einen Pfeil gehängt. Zum Glück gaben die beiden Sportsfreunde noch den Hinweis, dass ich die folgende Baustelle einfach durchfahren sollte (was auch kein Problem war), Pfeile hatte man sich dort jedenfalls auch gespart.
Die Bewertung "schlecht" hat sich der Veranstalter dann endgültig in Schweigen verdient. In diesem Ort kurz hinter der 2. Kontrolle schwiegen die Pfeile in zwei kurz aufeinanderfolgenden Kreisverkehren. Guter Rat war teuer und folgte in Form des einzigen weiteren RTF-Teilnehmers, den ich auf der Strecke traf - unmittelbar vor dem Deutschen Weintor (scheinbar eine touristische Atraktion der Gegend) wäre es wohl auch schwer geworden, einen Ortskundigen zu finden, der einem weiterhilft. Auch etwas später war man in einer Umleitung Richtung Kandel auf die eigene Intuition angewiesen, als eine Verzweigung zur Verzweifelung (eine Wortschöpfung meiner italienischen Frau für die Autobahnkreuze in der Schweiz) wurde, weils nach links oder rechts ging und kein Pfeil hing.

Verpflegung unterwegs:
Bananen, Süßtee und Wasser (nicht an der 2. Kontrolle) - mehr kann man nicht verlangen, auch wenn oft mehr geboten wird.

Verpflegung im Ziel:
Kuchenbufet, Bratwurst und Schnitzel. Die übliche sportlerungerechte Ernährung eben - wann setzt sich das Auringer Pasta-angebot überall durch?

Die Duschen...
im Fitnesszenter nebenan waren ok.


Sonstiges:
Die RTF-Punkte wurden schon vor dem Start eingetragen und man bekam die Punktekarte zurück. Damit bestand eigentlich nicht mehr die Notwendigkeit im Ziel noch einen Blick auf Kuchenbufet und die Wurst zu werfen. Für mich war die Tour vor allem deshalb interessant, weil sie die Gelegenheit gab, am Samstag ein paar Punkte zu sammeln, auch wenn ich mir ein paar mehr hm versprochen hätte. Für alle aus dem Rhein-Main-Gebiet mal eine Alternative - aber die Mitnahme von Streckenplan und Karte ist dringend zu empfehlen.

Dem Veranstalter sei nahegelegt unbedingt was an der Ausschilderung zu machen. Dann wird es auch eine gute Tour.

 
Alexander Koldau   14. Juli 2008


RTF Lingenfeld 7. Juli 2007


Bewertete Strecke: 112     Strecke: leicht     Ausschilderung: sehr gut  
Verpflegung unterwegs: durchschnittl.     Verpflegung im Ziel: sehr gut     Duschen: gut  
Landschaftlich: sehr schön     Autoverkehr: gering     Tour gesamt: sehr gut  

Eine Veranstaltung unter dem Motto 'Klein und fein'! Nette Truppe und schön ist die ja Südpfalz immer. Bin gern aus Mittelhessen angereist, komme wieder.  
uh   8. Juli 2007