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RTF Rüsselsheim 11. Juni 2017


Bewertete Strecke: 152     Strecke: schwer     Ausschilderung: gut  
Verpflegung unterwegs: gut     Verpflegung im Ziel: gut     Duschen: sehr gut  
Landschaftlich: schön     Autoverkehr: mittel     Tour gesamt: sehr gut  

 
Artur   11. Juni 2017, 19:54


Bewertete Strecke: 152     Strecke: schwer     Ausschilderung: gut  
Verpflegung unterwegs: gut     Verpflegung im Ziel: gut     Duschen: sehr gut  
Landschaftlich: schön     Autoverkehr: mittel     Tour gesamt: sehr gut  

Ich fand die Tour deswegen schwer, weil bereits gg 10 Uhr die Sonne erbarmungslos niederbrannte und daher die Odenwaldmountains ihren Tribut forderten.
Die Kontrollstellen hatten genügend Getränke und vor allem 'Tuc, Tucs'. Freundliche Helfer trugen ihren Teil zu einer gut organisierten Veranstaltung bei.
Ich werde wiederkommen.  
Artur   11. Juni 2017, 19:55


Bewertete Strecke: RTF 152 km     Strecke: schwer     Ausschilderung: sehr gut  
Verpflegung unterwegs: gut     Verpflegung im Ziel: gut     Duschen: sehr gut  
Landschaftlich: schön     Autoverkehr: mittel     Tour gesamt: sehr gut  

Sehr gute Organisation, gute Ausschilderung, freundliche Helfer - danke an de Rüsselsheimer. Allerdings sind ein paar ziemlich brachiale Anstiege dazu gekommen. Die man sich in der Mittagshitze hochquälen musste. Deshalb sollte vielleicht das Zeitfenster etwas großzügiger gehandhabt werden. An der letzten Kontrolle war man bei meiner Ankunft bereits am Packen.

Und noch etwas: Auf der Strecke begegnete man häufig Gruppen von Rennradfahrern, die offensichtlich in Rai-Breitenbach gestartet waren. Deren Beschilderung könnte durchaus zur Verwirrung führen. Dazu ist die Ansammlung von Radsportveranstaltungen am heutigen Sonntag doch kontraproduktiv - die Vereine nehmen sich gegenseitig die Teilnehmer weg. Von Frankfurt aus hätte man z.B. auch in Nieder-Weisel, bei der CTF in Kronberg, in Mainz oder Rai-Breitenbach starten können.  
CarstenSC   11. Juni 2017, 20:16


Bewertete Strecke: 111 km     Strecke: mittel     Ausschilderung: durchschnittl.  
Verpflegung unterwegs: sehr gut     Verpflegung im Ziel: sehr gut      
Landschaftlich: schön     Autoverkehr: mittel     Tour gesamt: gut  

RTF Ebersheim und RTF Rüsselsheim am selben Tag, ich muss mich entscheiden. Der Hessentag 2017 in Rüsslesheim gibt den Ausschlag für die Odenwaldtour. Die Wettervorhersage verspricht Hitze, Sonne und wenig Wind.
Die Anmeldung wird wie in den vergangenen Jahren schnell und professionell abgewickelt. Es ist schon nach 9 Uhr. Gestern Abend, nach der Tageshitze, gab es noch einen Baustelleneinsatz, 2 t Sand schippen, ich war erst um Mitternacht im Bett. Nicht die beste Vorbereitung auf die RTF. Die Macht des Faktischen lässt mir nur die 111 km. Für die lange Strecke hätte ich bei meinem Tempo zwei Stunden früher loslegen müssen.
Bis Darmstadt läuft es angenehm flach. Ich suche etwas Windschatten, um Kräfte für die Berge zu sparen. Die 30 km Anfahrt nach Rüsselsheim stecken mir auch schon in den Beinen. Das Leistungsniveau der anderen Fahrer ist faszinierend hoch. Allein könnte ich deren Tempo nicht halten.
In der Stadt verfahre ich mich. Eigentlich hätte ich die kritschen Stellen aus den Vorjahren kennen müssen, aber irgendwie fehlt mir heute die Konzentration. Nun, ich bin nicht der Einzige, und nehme es gelassen. Ich bin froh, als endlich die Stadt hinter mir liegt.
Die erste Kontrolle in Roßdorf ist vorbildlich organisiert, die Verpflegung passend. Das soll sich auch an den beiden weiteren Kontrollstellen wiederholen.
Als ich weiterfahre, startet gerade eine größere Gruppe, oder sind es zwei? Der Haufen drängelt sich auf dem abschüssigen Radweg. Glücklicherweise ist dort gerade kein Unbeteiligter unterwegs. Dabei hätte die Zahl locker für einen Verband gereicht. Risikobewusstsein ist eben auch nur gefühlsgetrieben.
Streckenteiler, die 152 km nach links, die 111er nach rechts. Ich biege rechts ab, komisches Gefühl. Nun, mal schauen, wie die kürzere Strecke auf den höchsten Punkt, die Kuralpe, kommt.
Die Gruppe zerteilt sich in Grüppchen. Ich folge einem, das mich gerade überholt. Unplanmäßiger Stopp in Ernsthofen. Wir sind nicht mehr auf der vorgesehen Strecke. Man kann sich also auch außerorts verfahren. Kurzer Kehrt, über Asbach und Rodau finden wir zurück auf den korrekten Weg.
Nach Niedernhausen beginnt der Anstieg. Kein Windschatten hilft, ich habe Mühe, mitzuhalten. Bei 42 x 28 ist das Ende der Fahnenstange bei meinem alten Hercules Monte Carlo erreicht. Das Rad aus Nürnberg mit einem Chrom-Molybdän-Rohrsatz von Mannesmann bringt etwas über 11 kg auf die Waage. Nun, früher haben die das auch hingekriegt, Trittfrequenz wird einfach überbewertet - genug Zeit zum Schönreden habe ich ja.
Der Anstieg zieht sich mehrere Kilometer fast bis Lützelbach, dann ist man "oben". Es ist nicht so ein Auf und Ab wie auf der langen Strecke, und die Steigung ist bei weitem nicht so brutal wie bei Laudenau. Aber ein bisschen langweilig. Wer Zeit und Muße hat, dem würde ich die viel abwechslungsreicheren 152 Kilometer empfehlen.
Bei der Kontrolle in Wurzelbach beschließe ich, die restlichen Höhenmeter bis zur Kuralpe etwas langsamer anzugehen und starte alleine. Drei Fahrer überholen mich ziemlich schnell, ich lasse sie ziehen, das ist ein anderes Leistungsniveau.
Abwärts Richtung Jugenheim. Windschnittigkeit schlägt Mittreten. Nur in Balkhausen stockt es etwas, bis sich der Kfz-Verkehr durch den Ort geschlängelt hat. Die Dual-Pivot-Bremsen sind neben den Pedalen der einzige Kompromiss bezüglich Orginaltreue, und geben jetzt ein gutes Gefühl.
In Jugenheim steht die schnelle Gruppe immer noch an der ewig langen Rotphase zur Überquerung der Hauptstraße. Ich schließe mich an und kann meinen Schnitt deutlich aufpimpen. Es ist unvernünftig, aber es macht Spaß. Allein bin ich nie so schnell unterwegs.
Der Verkehr wird dichter und einige Kfz-Lenker präsentieren ihre soziale Inkompetenz. Bei dem anspruchsvollen Tempo ist bald die letzte Kontrolle in Büttelborn erreicht. Das verbliebene Stück bis Königstädten mache ich etwas langsamer, denn die Rückfahrt nach Hause steht mir auch noch bevor.
Am Ziel gibt es wie gehabt gut zu Essen und es ist noch einiges los. Das Schwimmbad bietet Duschen. Ich mache mich nach einer Stärkung auf den Heimweg und gucke bei der Gelegenheit, wie sich der Hessentag darstellt.
Man merkt der Rüsselsheimer RTF die langjährige Erfahrung des Vereins bei der Organisation solcher Events an. Vielen Dank hiermit an die freundlichen Helfer.
Mein Fazit: Die 111 km sind eine schöne Strecke für den Einstieg in den Odenwald und fährt sich deutlich leichter als die lange Tour.
 
Andre   11. Juni 2017, 21:52